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| SNAIX Philosophie |
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Das SNAIX Braining (Gehirntraining >engl. brain< im Gegensatz zu muskulärem "Training") verfolgt einen konsequent ganzheitlichen Ansatz für die Medizin, Therapie, Rehabilitation und im Sport. Dieser Ansatz lässt sich auf einen sehr kurzen Nenner bringen:
Das SNAIX Braining konzentriert sich auf die Optimierung der Koordinationsfähigkeit, auf die Bahnung der Ansteuerung der Muskelkräfte, über die der Patient zwar verfügt, die er aber nicht mehr nutzen kann. Die geistig- körperliche Gesamtleistung wird damit verbessert, die Stabilisierung des Rumpfes erreicht durch die 3D-Dynamik der Rumpfbewegungen neue Dimensionen. SNAIX Braining kann entweder als „reaktives Stabilisieren“auf dem SNAIX NeuroBike oder als „aktives Mobilisieren“ auf dem SNAIX Trainer durchgeführt werden - Kraft, Ausdauer und Geschwindigkeit spielen dabei eine „sekundäre“ Rolle, im Vordergrund steht das Training der gesamten Stützmuskulatur des Rumpfes. Das SNAIX Braining ist auf Motivation, Spaß, effektive Prävention und Therapie ausgerichtet. Deshalb ist SNAIX Braining auch in vielen Bereichen der neurologischen Therapie (Parkinson, MS, Schlaganfall etc.) sehr erfolgreich. Meist ist das nicht so, da unser modernes Leben so bewegungsarm ist, dass sehr viele Muskelgruppen gar nicht mehr benutzt werden – z.B. ist dies auch die Ursache für sehr viele Rückenleiden.
Der erste Schritt für ein sinnvolles Training ist also, dass wir lernen, solche Muskelgruppen überhaupt wieder anzusprechen und in unsere Bewegungsabläufe funktional einzubauen. Das kann das koordinative SNAIX Braining einfach und sehr gut leisten. Denn optimal koordinierte Bewegungen stärken zusätzlich die Kraft durch Verminderung der Reibungsverluste infolge von Fehlsteuerung.Dies gilt im besonderen Maße auch für ältere Menschen (z.B. für Sturzprophylaxe, Trittsicherheit). Alle Bewegungen des Menschen sind dreidimensional – deshalb kann gängiges, fast ausschließlich zweidimensionales Krafttraining bei der Verbesserung der Bewegung auch nicht helfen. Ursprünglich wurde der VW Käfer für eine Motorleistung von 30 PS ausgelegt und er war ein wunderbar ausgewogenes Fahrzeug – besonders auf Schnee und Eis. Baut man diesem Käfer einen 300 PS Motor ein, dann geht die Lenkbarkeit sofort verloren – die Fahrt endet sehr schnell am nächsten Hauseck. Kraft alleine nützt nichts! Eine ganz besondere Eigenschaft des SNAIX Braining zeigt das SNAIX NeuroBike sehr deutlich. Der Rahmen ist mit dem Mittelgelenk schon vollkommen instabil, dazu wird er bei jedem Tritt zusätzlich wechselseitig destabilisiert – das NeuroBike ist deshalb mit normaler Fahrrad-Fahrtechnik nicht zu fahren. Der Fahrer muss dieses „chaotisch“ instabile Gerät bei jedem Tritt durch Steuerungsimpulse aus dem Gehirn und zentralen Nervensystem und unter Benutzung sehr vieler Muskelgruppen gleichzeitig in Bruchteilen von Sekunden neu geradeaus stabilisieren – nur so kann man das SNAIX NeuroBike überhaupt fahren. Geht man davon aus, dass der Mensch eine allgemeine Koordinationsfähigkeit besitzt und auf Hochform trainieren kann, die vollkommen ungerichtet und ohne jede Bevorzugung eines Musters angelegt ist, dann könnte man sagen, dass jeder Mensch die Möglichkeit zur Koordination in einem 360 Grad Bereich hat. Damit kann der er jede instabile Situation seines Körpers und seiner Bewegungen jederzeit ausgleichen. Alles wird besser und schneller, die Gehirnreaktion, die Nervenübertragungen, die Reaktion der Muskeln und die Anzahl der Muskeln, die dabei angesprochen wird. Jeder Leistungssportler schneidet sich durch (einseitig) sportartspezifisches Training nur sein spezielles „Kuchenstück“ aus der 360 Grad „Koordinations-Torte“ heraus. Und wenn dann einmal ein unvorhergesehener, destabilisierender Effekt eintritt, der außerhalb dieses trainierten „Kuchenstücks“ liegt, dann treten Probleme mit der Koordination auf, weil sie in diesem Bereich nie trainiert wurde. Da dies auch für jeden Normalmenschen gilt, lohnt es sich in jedem Falle, das unspezifische Koordinationsvermögen möglichst spielerisch auf die persönliche „Spitze“ zu treiben. Falsche Bewegungsabläufe können zu ernsthaften körperlichen Schäden führen (z.B. Arthrose, Kiefergelenksprobleme, Halux valgus) und sie sind meist nicht durch das Skelett oder durch Muskeln bedingt, sondern sie werden nur durch die falsche „Programmierung“ im Gehirn verursacht. Nur diese sind schnell und präzise genug, um die Bewegungen, die zur Stabilisierung und Bewegung der SNAIX Geräte notwendig sind, auszuführen. Die langen Rückenstrecker könnten diese Bewegungen aus geometrischen Gründen niemals leisten, sie sind außerdem viel zu träge. Die Muskulatur wird zunehmend besser koordiniert und erlaubt schnellere Korrekturen falscher Bewegungen und Belastungen der Wirbelsäule. Das Gangbild wird elastischer, man rotiert wieder mehr mit Hüfte und Schulter und fühlt sich dadurch beim Gehen deutlich „leichter“. Asymmetrien in der Bewegung, Haltung und Kraft werden korrigiert, der Rücken wird spürbar „stärker“ und viele Rückenprobleme verschwinden ganz. |
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